Notgemeinschaft am Grabe mit neuem Vorstand

vl: Karl-Heinz Geyer, Reinhard Hoffacker (Geschäftsführung)

Heinrich Pannenbecker und Ulrich Bussing standen für eine weitere Wahlperiode nicht erneut zur verfügung.

In der letzten Mitgliederversammlung der Notgemeinschaft am Grabe standen turnusgemäß die Wahlen des Vorstands und der Geschäftsführung an.
Da der 1. Vorsitzende, Heinrich Pannenbecker und auch der 2. Vorsitzende, Ulrich Bussing nach über 10 Jahren Amtszeit nicht erneut kandidieren wollten, wählte die Mitgliederversammlung einstimmig Herrn Gerhard Wölki zum 1. Vorsitzenden und Herrn Theodor Prast zum 2. Vorsitzenden.
Herr Marc André Bohrmann und Herr Jan Henrik Pannenbecker wurden ebenfalls einstimmig als Beisitzer des Vorstandes neu gewählt.
In einem weiteren Wahlgang wurden die bisherigen Beisitzer, Frau Silke Seifert und Herr Franz Schmülling zum Beisitzer wieder gewählt.

Herr Reinhard Hoffacker wurde im Amt als Geschäftsführer einstimmig bestätigt. Stellvertretender Geschäftsführer bleibt Herr Karl-Heinz Geyer.

Herr Hoffacker begleitet die Notgemeinschaft seit nunmehr 13 Jahren und kennt die Bedeutung dieser Versicherung auf Gegenseitigkeit und bringt aufgrund seiner Tätigkeit als Generalbeauftragter bei der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe die notwendigen Grundlagen eines Geschäftsführers mit.

„Wir sind mit über 6.223 Versicherten die größte Sterbekasse am Niederrhein. Insbesondere nach dem Wegfall des Sterbegeldes aus der gesetzlichen Krankenkasse hat diese Sterbekasse eine ganz neue Bedeutung bekommen“ so der Geschäftsführer. „Wir wollen auch in Zukunft eine sichere und wirtschaftlich gut aufgestellte Sterbekasse sein, auf die sich unsere Versicherten zu Recht verlassen können.“

Die finanzielle Ausgangslage der Notgemeinschaft ist trotz der niedrigen Zinsen ausgezeichnet und so können wir uns weiterhin einen ganz besonderen Luxus leisten, führt Reinhard Hoffacker aus. Wir haben in der Mitgliederversammlung im Jahr 2014 den Vorschlag gemacht, dass wir unseren langjährig Versicherten einen ganz besonderen Dank aussprechen möchten und das in Form einer Beitragsbefreiung für die nächsten fünf Jahre umsetzten möchten.
Seit dem 1.1.2015 sind alle 80-jährigen, die bereits seit über 20 Jahren in die Notgemeinschaft einzahlen, von der Beitragszahlung befreit werden. „Das kostet natürlich viel Geld – aber das haben wir“, fügt Reinhard Hoffacker an.

Zum Jahresende 2015 sind bei der Notgemeinschaft am Grabe VaG 6.223 Menschen versichert. Wir sind eine starke Gemeinschaft, der die Menschen in Wesel und Umgebung vertrauen.
Alleine im Jahr 2015 sind bisher 207 Mitglieder der Notgemeinschaft beigetreten. Die Altersstruktur ist „gesund“ und so können wir uns wirklich günstige Beiträge bei einem sehr guten Leistungsumfang leisten. Derzeit beträgt die Gewinnausschüttung im Leitungsfall 33 1/3 %. Mit anderen Worten: Wer sich für 2.000,- € versichert hat – und auch  nur dafür die Beiträge zahlt – bekommt im Leistungsfall 2.666,60 € ausgezahlt. Mit diesem Gewinnzuschlag bewegen wir uns an der max. Höhe, die uns als Versicherung erlaubt wird.

Mit der Begünstigung der langjährig Versicherten seit dem 1.1.2015 werden 817 Versicherte beitragsfrei gestellt. Damit nehmen wir ca. 85.000,- € weniger Beiträge ein.

„Das wirtschaftliche Polster, die Altersstruktur der Versicherten und auch die Kostenseite der Notgemeinschaft Wesel sind gut. Wir haben ein absolut solides Polster und sind für die Zukunft gut aufgestellt. Natürlich bekommen auch wir die Niedrigzinsphase für unsere Geldanlagen zu spüren, was in den nächsten Jahren zu erheblich geringeren Zinseinnahmen führen wird.“ fasst Reinhard Hoffacker als Geschäftsführer die derzeitige Situation zusammen.

Herr Wölkibedankt sich bei seinem Vorgänger Herrn Heinrich Pannenbecker und Herrn Ulrich Bussing für die langjährige ehrenamtliche Arbeit für die Sterbekasse und wünscht den Geschäftsführern weiterhin viel Erfolg und eine gute Hand bei der Führung dieses Wirtschaftsunternehmens und freut sich auf eine lange und gute Zusammenarbeit.